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Kanutransport auf Autodach

Hallo,
habt Ihr mal die Sendung vom "7. Sinn" gesehen,
wo sie einen Kanadier vom Autodach fliegen lassen?
Vielleicht fliegt das vorn und hinten abgespannte
Boot beim Crash auf der Autobahn die 2m weniger, die gereicht
hätten, um den Leuten im vorweg fahrenden Auto nicht die Köpfe
einzuschlagen. Die 5 Minuten mehr Aufwand beim Verzurren ist mir das wert.
Niels

Also das Boot liegt mit dem Süllrand auf den Grundträgern, dazwischen habe ich solche Schaumauflagen.
Nun wird es über die Grundträger festgezurt. und dann voru und hinten mit Spanngurten abgespannt. Hinten durch die Abschleppöse und vorne auch.(Skoda Octavia Kombi) bei mit ist die vordere Abschleppöse wie beim Golf4 auch unter dem rechten Scheinwerfer in der Stoßstange hinter einem Gitter eingelassen. Das hält super
hi niels muß dir recht geben ,die sorfaltspflicht hat vorrang, und an einer blechschraube von einem franzosen kann man kein canoe absichern, bei einem japaner geht das bestimmt besser und einem geländewagen sowieso.
die absicherung für eine notbremsung an der anhängerkupplung oder aber der abschleppöse hinten ist meiner meinung nach die erste
sorgfaltspflicht eines paddler, es reicht doch wenn ander autofahrer fahrräder skier usw. auf der autobahn abladen.
an der blechschraube kannste einen zusätzlichen außenspiegel bei wohnanhänger betrieb anschrauben aber sonst nicht.
gruß klaus aus südd.
#29 RE:Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Boote mit einem starken Tumblehome können nicht so fest gezurrt werden, wie Boote mit geraden Wänden und können mit Ratschengurten schnell beschädigt werden. Nachzurren hat sich bewährt.
Happy zurring
Dull Knife
Hallo Axel
nimm es nicht übel, wenn eine kleine Stichelei in Richtung französische
Autos kam. Bei meiner Rückfrage wg. den Schlaufen hatte ich nicht
berücksichtigt, dass bei dem Renault die Motorhaube wahrscheinlich nach
vorne aufgeht. Bei den F6, die ich gefahren bin, war das so. Da sind die
Scharniere natürlich vorne und halten im Zweifel auch was.
Bei meinem Astra geht die Haube anders rum auf und der würde ich im
Zweifelsfall nicht so vertrauen... Und was zum festknoten gibts da auch nicht drunter.
Aber ich habe ja AHK und vorne eine Abschleppöse zum verzurren.
#31 RE: Kanutransport auf Autodach

@Karl Michael Koch
Da unser Pakboat doch etwas nachgiebiger ist, binde ich es gerne hinten und (nun möglich) vorne an, damit es z.B. bei Bodenwellen nicht hochschaukeln kann. Das hintere Seil um die Anhängerkupplung dient auch als Rutschhinderung nach hinten, die vordere für Bremssicherung nach vorne.
Das Pakboat lasse ich übrigens gerne auf der Heimfahrt auf dem Dach, da spare ich mir das Abtrocknen. Auf dem Hinweg kann ich ja auch die Tasche aufs Dach legen, falls ich innen Platzprobleme habe.
Uwe
@ Axel
Dein Tip zur Bootsverzurrung im Motorhauben-Kotflügelspalt war ausgezeichnet und hat sich als sehr praktikabel erwiesen.
Ich habe es so bewerkstelligt, daß nach wie vor die Hauptlast durch Winddruck am Dachträger selbst anliegt und die Abspannung zur Motorhaube ( a la Methode Axel ) etwas "entspannter" als Zusatzsicherung gegen mögliches "Abheben" des Boots samt Dachträger dient - Quasi für den Fall der Fälle !
Hinten befestige ich jetzt an meine Anhängerkupplung und komme dank Bootsüberstand somit an der Stoßstange vorbei.
Um allen Bedenkenträger hier entgegenzuwirken. Eine Beschädigung des Lacks halte ich im Normalbetrieb also zugentlastet für unmöglich und falls tatsächlich der Dachträger komplett abfliegt, ist dies nochmals eine wertvolle Zusatzsicherung für den worst-case. Zudem ist mir dann eine krumme Motorhaube lieber, als ein durch mein Boots getroffenes Folgefahrzeug oder der eigene Wohnwagen.
P.S.
Habe gerade mal ein paar Phots von meinem Gespann und Boot online gestellt:
http://www.fotos.web.de/sven.dederichs/Masuren_Tour_2007
Schöne Grüsse
Zwen
Hej
Ich komme gerade aus Schweden und wollte mal eben vorigen Donnerstag über die Öresundbrücke zurück nach Old Germany fahren. Hatte mein 17 Fuß Canadier auf dem Autodach normal wie man es macht festgezurrt. In Dänemark war dann aber schluß mit lustig,denn da war auf einmal Windstärke 10-11 angesagt und mein Canadier zerrte ganz schön in den Windboen.Auf einem Parkplatz unter einer Brücke habe ich noch einmal alles nachgeschaut und stellt aber fest, dass meine Dachreeling vom Golf sich gelockert hatte. Darauf habe ich noch zwei Ratschengurte durch den Fahrgastraum gelegt und damit meinen Canadier nochmals mit dem Auto fixiert.Dann sind wir langsam über die Brücke gefahren und mussten mit entsetzen feststellen, dass wir auf dem Scheitelpunkt der Brücke im Stau waren, da vor uns ein Wohnwagen umgekippt war. Habe nur noch daran gedacht, ob die Brücke und der Canadier diesen Winddruck aushalten. Es hatt geklappt, nur die Fehrmansundbrücke war für uns, ich hatte einen kleinen Anhänger dabei,gesperrt.
Gruß
Bernd
Hi Martin,
vielen Dank für die Blumen ;-)
Weitere Infos zum T@b findest du hier:
http://www.tabme.de
Stimmt das ist eher ein Wägelchen um ständig unterwegs zu sein und nichts für den Dauercamper mit Vorgarten samt Gartenzwerg und Michael-Schumacher-Flagge.
Heizung, Kühlschrank, Gasherd, fließend Wasser und ein 1,80 x 2,00m-Bett runden die Sache ab und kaufentscheidend war für mich, daß ich den Kleinen in die Garage und hinter den Golf bekomme :-)
Mehr als 2 Personen passen jedoch nicht rein, Dusche und Toilette gibts keine. Dafür habe ich meine alten Knochem bei schlechtem Wetter im Warmen und Trockenen und zische mir abends ein gekühltes Bierchen :-)
Schöne Grüsse
Zwen
Der Wohnwagen sieht aus wie ein sog. "Dübener Ei". ??
Ist das einer? Dann ist er aber sehr schön "aufgemotzt".
Nicht im negativen Sinne gemeint. Der würde mir auch gefallen.....
aber es könnte auch ein nachbau sein.... ?
gruß
Siegmar
p.s. für alle, denen das "dübener ei" jetzt nichts sagt:
das war neben dem quek aero ein sehr beliebter wohnwagen
in der ddr. sehr leicht. eben sehr geeignet für trabi und
wartburg. gar mancher solcher wohnwagen ist hinter einem
trabi quer durch die republik an die ostsee gefahren und
nicht wenige auch bis an den plattensee nach ungarn.
Auch sehr beliebt war der sog. "klappfix". ein autoanhänger,
der das hauszelt gleich zusammengeklappt mitbrachte.... :-)
UUps, da war zwen schneller...
also ein nachbau. aber ein sehr schöner.
aber vergleich mal mit dem original:
Werbung: http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?View...91821&rd=1&rd=1
hoffentlich funktioniert der link zu ebay :-)
gruß
siegmar
Hallo Siegmar,
ausgezeichnet beobachtet !
Das Dübener Ei stand Pate für diese Modell aus dem Hause Tabbert.
Bei Interesse schau dir mal dieses Online-Video bei Pro7-Galileo an:
http://www.uniq.de/tabme_galileo/tabme_galileo_320x240.wmv
Schöne Grüsse
Zwen
Das Thema heist ja eigentlich "Kanutransport auf Autodach" und nicht "Schöner Wohnen auf dem Campingplatz".
Also möcht ich hier noch was Fragen/Anmerken:
Wie bewerkstelligt Ihr die vorgeschriebene Heckkennzeichnung, besonders bei Nachttransport?
Die "Bammarktfahne" hat bei mir ne Halbwertszeit von 100 km, dann ist von der nur noch ein Fetzen zu sehen. Gibts da was besseres?
Ich packe das Boot immer einfach so aufs Dach, Kniematten druntergelegt, Gurte durchs Auto gespannt und fertig!!
Gruß BO
#44 RE: Kanutransport auf Autodach

Hi!
In Bella Italia gilt das hier:
In Italien ist gemäß Art. 164 des Codice della Strada jede nach hinten (bis maximal 3/10 der Fahrzeuglänge) hinausragende Ladung mit einer Warntafel zu versehen, und zwar auch dann, wenn sie weniger als einen Meter übersteht. Das Überstehen der Ladung nach vorne ist stets unzulässig. Sie ist z.B. auch anzubringen, wenn lediglich ein Heckträger (mit oder ohne Ladung) angebracht ist, selbst in eingeklapptem Zustand. Immer wenn eine Ladung über die (im Kfz-Schein eingetragene) Fahrzeuggesamtlänge hinaussteht sind sämtliche geeigneten Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, damit andere Straßenbenutzer dadurch nicht in Gefahr gebracht werden (vgl. auch Warntafel).
Warntafel:
In Italien wird von Kfz-Führern verlangt, dass sie die über das Fahrzeugheck hinausstehende Ladung mit einer Warntafel kennzeichnen. Diese Tafel muss besonderen Voraussetzungen entsprechen, die im Art. 164 Codice della Strada sowie in weiteren verkehrsrechtlichen Vorschriften (Durchführungsbestimmungen) normiert sind, und sie muss in den vom Gesetz genannten Fällen verwendet werden.
Mit der Warntafel ist j e d e nach hinten hinausgehende Fahrzeugladung zu versehen, und zwar auch dann, wenn sie weniger als einen Meter übersteht. Sie ist z. B. auch anzubringen, wenn lediglich ein Heckträger (mit oder ohne Ladung) angebracht ist, selbst in eingeklapptem Zustand.
Immer wenn eine Ladung über die (im Kfz-Schein eingetragene) Fahrzeuggesamtlänge hinten hinaussteht - nach vorne ist keinerlei Überstehen gestattet - sind nach dem Gesetz "sämtliche geeigneten Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, damit andere Straßenbenutzer dadurch nicht in Gefahr gebracht werden".
Den Ausführungsbestimmungen zufolge ist eine viereckige, mit reflektierendem Material überzogene Tafel am Ende des vorspringenden Ladungsteils dergestalt anzubringen, dass sie ständig quer zur Fahrtrichtung verbleibt. Die Tafel muss mindestens 50 x 50 cm messen und rot-weiß schraffiert sein.
Außerdem soll sie aus Metallblech sein und eine Typengenehmigung haben. Von Seiten des italienischen Verkehrsministeriums wurde jedoch verlautbart, dass auch die früher zugelassenen Kunststoff-Warntafeln dann weiterverwendet werden dürfen, wenn sie typengenehmigt sind. Zwar sollen die Tafeln "normalerweise aus Metall" sein; dies schließt dem Ministerium zufolge aber die Verwendung anderer Materialien nicht grundsätzlich aus.
Angesichts dieser - in der italienischen Rechtspraxis nicht unüblichen - gewissen Rechtsunsicherheit ist das Mitführen einer typengenehmigten Metalltafel die sicherste, aber auch kostenträchtigste Möglichkeit, den rechtlichen Anforderungen zu entsprechen. Denn manchen Überwachungsbeamten dürfte die weite Gesetzesauslegung des Ministeriums bekannt ist.
Außer in Italien wird im übrigen, soweit ersichtlich, kaum irgendwo in Europa eine derart strikte Ladungssicherung verlangt. Ein Verstoß gegen die erwähnte Vorschrift wird derzeit mit mindestens 71 Euro geahndet.
Manfred
Hallo allerseits
Wollte mich nur noch mal bedanken für die vielen Tips und
Anregungen zum Kanutransport.
Habe es letztlich einfach mit zwei Zurrgurten auf den Dachträger
gebunden. Hatte zwar noch eine Abspannung nach vorne zum
Abschlepphaken, aber das Boot lag auch so wie ein Brett.
300 km Autobahn mit 110-120 gingen sehr gut. Nur nach 1 km musste
ich die Zurrgurte nochmal mit nem kleinen Seil festbinden, da sie
im Fahrtwind zu Surrgurten wurden. :-)
Der Dachgepäckträger ist übrigens ein 08/15 Träger den es letztens
auch mal bei einem Discounter gab. Passt 1A auf die "normale" Reling.
Als Polsterung habe ich Rohrisolierung aus dem Baumarkt drübergeschoben.
liebe Paddelgrüße
Siegmar
Hallo,
das ist ja bereits eine richtig lange Diskussion zu diesem Thema. Wir sind gerade gestern aus unserem ersten Paddelurlaub (Frankreich) mit dem eigenem Kanu zurück gekommen. Das Kanu hatten wir, wie bereits mehrfach beschrieben mit dem Sülrand auf den Gepäckträger befestigt und mit Spanngurten befistigt bzw. nach vorne an der Abschlappöse gesicht. Probleme hatten wir mit der Geräuschentwicklung. Ab ca. 80 kmh wurde es sehr laut. Reduzieren konnten wir die Geräuschentwicklung durch das Aufstellen des Schiebedachs, was allerdings bei einer Strecke von über 1.000 km auch nicht angenehm ist. Wir haben immer wieder die Gurte versetzt, sind allerdings nicht dahinter gekommen, was für die starke Geräuschentwicklung verantwortlich ist. Habt ihr hierzu einen Tip? Erfahrungen? Häufige Quellen?

Du kannst den Kanadierinnenraum mit einer passend geschnittener Plane und kräftigem Klebeband abdecken. Wirkt dann wie eine geschlossene Spritzdecke und macht sich auch im Spritverbrauch bemerkbar. Wenn man sich die Mühe machen will. Ist vielleicht auf längeren Strecken nicht dumm.
Hallo,
wir transportieren ein Old Town Discovery 17,5 mit ca. 5,20 m Länge.
Welche Spanngurte sind hierfür denn empfehlenswert?
Wir haben auch schon überlegt, ob die Geräusche von den Sitzen kommen. Es ist ein 4-Sitzer. Vorne / hinten sind Kunststoffsitze und die beiden Sitze in der Mitte sind geflochten.
Vielen Dank für den Tip mit der Folie. Für die nächste lange Tour ist dies sicherlich den Versuch wert!
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