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Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...
siehe link aus dem soulboaterforum:
http://www.soulboater.de/de/news/reports/article/1048/
Gruß marmotta

Cooler Link!
Vielen Dank dafür.
Die Bilder machen deutlich wie wichtig es ist sich mit Bergetechniken auseinander zu setzen, wenn man in fließendem Wasser unterwegs ist. Wann habt Ihr zuletzt mal Flaschenzugbau geübt?
Axel
#3 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

der link ist cool - direkt von meinem Hausbach -
dieses Wehr fahre ich grundsätzlich nicht, weil es wie geschildert immer wieder
zu Unfällen kommt, es gab da schon Tote vor einigen Jahren.
Was mich am meisten bei der Sache ärgert: die Vermieter (wir haben hier einen
besonders schlimmen Finger) schicken die Leute hordenweise da ohne Vorwarnung runter:
Endresultat: Teile der Seeve und Este gesperrt
UNd Bergeübung werde ich wohl mal wieder auffrischen müssen
#6 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

Cooldumme Sprachkritik statt inhaltlicher Bezug?
Luzifer, damit stellst Du Dich selber bloß.
Axel
#9 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

@ Lassy: nein, die stammt von "Playboaters" ich hab das Original aber nicht gleich gefunden.
@Luzifer: dann schreib doch, dass Dich die Wortwahl stört und erklär nicht gleich diejenigen, die sie treffen, für dumm.
Axel
#11 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

Luzifer
(
gelöscht
)
#12 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...


Zitat von AxeI aus RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...
..... Wann habt Ihr zuletzt mal Flaschenzugbau geübt?...
Brauch ich nicht. Wo der mit seinem Feuerwehrauto hinkommt, komme ich mit meinem Russen zweimal hin.
Greifzug, Seilhaspel und Bergegurt sind dabei ständige Begleiter. Wobei, nun hätte ich endlich einen
vernünftigen Grund für eine anständige Winde

Gruß, Stefan
#14 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...


Moin,
so wie es auf den Bildern aussieht ist der Canadier aus Aluminium und sieht, wie auch beschrieben, sehr "schrottig" aus. Ein schönes Beispiel wieviel Kraft das Wasser an diesem eher kleinen Flüsschen an der kleinen Stufe hat. Klassisch auch die gepinte Position des Canadiers-da bewegt sich nichts mehr. Und gut eine Schwimmweste zu tragen um schneller und sicherer davon weg zu kommen ( bzw die Chancen zu erhöhen).
Viele Grüße
docook
Andreas Schürmann
(
gelöscht
)
#16 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

Bei den Flaschenzügen sollte man die möglichen Wege im Hinterkopf haben.
Beim dreifachen Flaschenzug ist es ca. nur ein Viertel der Strecke der ersten Rolle.
Gruß
Andreas

Hey Alex!
Das ist wirklich eine tolle Grafik! Erst vor zwei Tagen lief im Fernsehen eine Doku über einen Mann, der sich durch die Wildnis schlägt. Als er dort auf eine Sumpflandschaft getroffen ist, musste er sich auch ein Boot aus Schilf bauen. Endlich wieder auf festen Grund angekommen, hat er das selbstgebaute Boot genau mit dieser Technik über die Landschaft gezogen - also für Wildnisabenteurer ist das wirklich ein nützliches Wissen!!
Gruß!

Zitat
Brauch ich nicht. Wo der mit seinem Feuerwehrauto hinkommt, komme ich mit meinem Russen zweimal hin.
Greifzug, Seilhaspel und Bergegurt sind dabei ständige Begleiter. Wobei, nun hätte ich endlich einen
vernünftigen Grund für eine anständige Winde
Sollte man doch wissen!! Es hätte auch jemand zwischen Boot und Stein verklemmt sein können, der dringender Hilfe bedarf. Da zählt dann letzlich jede Sekunde und jeder Helfer der schon vor Ort ist.Sicherheitskurse mit entspechenden praktischen Übungen sind sehr wichtig für jedermann!

Eigentlich hatte ich einen kollektiven Aufschrei erwartet. Aber ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich's
gänzlich ungeniert
Natürlich hast du recht Thomas und ich hätte bei meinem Beitrag den Ironiemodus aktivieren sollen.
Wichtig um das Wissen des Flaschenzuges ist auch, daß man entsprechendes Matrial mitführt. Nicht, daß
die wenige Kraft die man hat zu sehr in Reibkräften aufgeht. In Axels Schaubild sind die Faktoren schon
berücksichtigt. Immens ist der Unterschied, wenn man Seilrollen statt Karabiener zum Umlenken hat.
Gruß, Stefan
#21 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...
... und wem die Flaschenzugsache so kompliziert erscheint, dass er lieber gleich wieder wegschaut, der suche mal nach "Vektorzug" - damit lässt sich auch schon manches bewegen, was man mit einfachem Ziehen am Seil nicht von der Stelle bekommt. ( Schöne Anleitung bei Alpenverein Nürtingen gefunden, pdf hier: http://www.alpenverein-nuertingen.de/Dow...Flaschenzug.pdf )
Mit einem Wurfsack, einer Bandschlinge (für Fixpunkt an Baum o.Ä.), einer Seilrolle und einem Karabiner (Umlenkung am Boot) kann man schon sehr viel machen, ohne gleich einen ganzen Sack Bergematerial mit sich zu führen.
#23 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

Die Verkürzung des Weges bei Einsatz mehrerer Rollen gibt mir auch immer zu denken. Ich habe im Wildwasser stets mindestens zwei Rollen dabei, Prusik-Schlingen und Bandschlingen sowieso. Die Utensilien sollte ich auch bei Touren dabei haben weil ein verkantetes "leeres" Tourenboot mit Wasser befüllt noch erheblich schwerer ist als ein Wildwasserboot, in dem die Auftriebskörper das Eindringen großer Wassermassen verhindern.
In den wenigsten Fällen benötigt man für den Flaschenzug einen weiten Weg. Auch bei den Alucanadier in dem Bericht wäre ein Weg von knapp einem Meter ausreichend gewesen um ihn aus der verfahrenen Situation zu lösen - er wäre dann flussabwärts gespült worden. Beulen und Dellen hätte er dann zwar auch davon getragen aber dass er so massiv verformt worden wäre, wie das beim Einsatz der Feuerwehr-Bergewinde erfolgt ist, glaube ich nicht.
Ich mag Alu-Canadier...
Axel
philomont
(
gelöscht
)
#24 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

Das Problem in dieser Situation löst man häufig am besten mit dem „Steve Thomas Rope Trick“. Dabei wird das Kanu nach dem gefinkelten Anbringen (das ist eben der Trick) eines schwimmfähigen Seiles* mit einer „Rolle rückwärts“ (oberer Süllrand gegen die Strömung) um die eigene Achse gedreht. Es entleert sich dabei weitgehend, zumindest soweit dass es aufschwimmt und mit der nötigen Umsicht mittels Seilfähre auch geborgen werden kann.
*Und so funktioniert der STRT:
1. Seil unter dem Kanu mit der Strömung durchschwimmen lassen
2. Seilende aufnehmen und mit dem oberhalb befindlichen Seilstrang zu einem Seilring verknoten.
3. Den Seilring um den Rumpf drehen, sodaß der Knoten anfänglich mit der Strömung entlang der oben befindlichen Rumpfseite, dann hinunter und zu Ende gegen die Strömung wieder nach oben bewegt wird. Danach wird der Knoten gelöst.
4. Das nun auf diese Art um den Rumpf geschlungene Seil wird an einer Ducht befestigt.
5. Das Seil wird nun gespannt.
6. Der näher befindliche Painter wird am gespannten Seil verrutschungssicher mit Prusik oder Klemmheist befestigt. (Das soll nach dem Aufschwimmen zu einer Fährenposition in der Strömung führen)
7. Ziehen, dabei wird automatisch ein mechanischer 2:1-Vorteil genutzt.
Das ganze kann auch mittes zwei Seilen an zwei Duchten und flexiblem Stellen des Fährenwinkels gemacht werden. Ebenso können zusätzliche Flaschenzugtechniken angewandt werden.
Klingt kompliziert aber jedenfalls: Es funktioniert!
#25 RE: Bericht Canadierbergung mit der Feuerwehr...

Heiko, der professioneller Baumkletter ist, hatte auf
dem Holzkanadiertreffen eine kompakte Apparatur mit, die
die Züge und das ganze Gerödel in eine überschaubare handliche
Form brachte und bei den Baumkletterern für das Bergen genutzt wird.
Komm Heiko, zeig das Bitte hier mal!!!!
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