Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?

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12.06.2006 19:17
#1 Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo,

das Wetter wird schöner - es wird häufiger Boot gefahren aber mangels Regenfällen sinkt der Wasserstand in den Flüssen. Wer - wie ich - Benzin spart und erstmal mit dem Boot bergauf fährt, stellt jetzt häufiger fest, dass die sprichwörtliche "Handbreit" Wasser unterm Kiel manchmal gar nicht mehr da ist. Und selbst wenn sie es noch ist kommt man mit Paddeln irgendwann nicht mehr weiter sondern stößt sich unweigerlich und wenig materialschonend mit dem teuren Paddel vom Grund ab um vorwärts zu kommen.
Da lese ich doch in den historischen Romanen, dass die Vojageurs (wie schreiben die sich noch?) Stakstangen eingesetzt haben und stehend den Fluß gegen den Strom angestochert sind (hier in Tübingen haben wir Stocherkähne - würde also gar nicht weiter auffallen).
Hat jemand Erfahrungen mit dem "Staken"? Wie ist so eine Stakstange beschaffen? Ich würde mir natürlich gerne selber eine zurechthobeln - welches Material bietet sich an, welche Länge? Wie kann sie bei Nichtgebrauch im Boot verstaut werden? Was ist beim Stehen im Kanadier zu beachten? (Gibt es Regel für den eleganten Ausfallschritt ins Wasser, wenn man das Gleichgewicht verliert oder gegen einen Stein stößt - sollten wir sie in diesem Rahmen aufstellen?) Oder habe ich einfach zuviel Sonne abgekriegt um diese Idee ernsthaft zu verfolgen?

Schöne Grüße

Axel



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12.06.2006 20:33
#2 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo Axel!
In Tübingen habe ich mal eine Stakstange verloren. Onkel Bill beschreibt das Staken in seinem Buch "Die Kunst des Kanufahrens" in einem kurzen Kapitel und drei Bildern. Im Spreewald werden die Stocherkähne nicht wie in Tübingen mit einer einfachen Stange, sondern mit einem "Rudel" bewegt. Dieses sieht wie ein Skull mit einer Metallkante mit zwei Zinken aus.
Don't stalk, stak.
Viel Spaß
Dull Knife


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12.06.2006 20:59 (zuletzt bearbeitet: 12.06.2006 21:01)
avatar  trullox
#3 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hi Axel!
ich hab sogar ein umfangreiches,schlaues Buch übers Canadierstochern (auf english).Würde dir gern den Titel verraten, wenn ichs denn finden könnte in all meinem Bücherwust. Wenns mir während der nächsten Tage mit einem Suchscheinwerfer gelingt, sag ich dir Bescheid. Gruß!
Trullox
p.s. Voraussetzung ist natürlich ein Canadier, in dem man stehen kann.

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13.06.2006 12:20
avatar  Jörg-Wagner ( gelöscht )
#4 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Jörg-Wagner ( gelöscht )

Hallo,
in den USA gibt es Gegenden, wo fast mehr gestakt als gepaddelt wird, und zwar in den nördlichen Neu-England-Staaten, insbesondere in Maine. Dort wurden auch die sogen."Guide-Canoes" entwickelt, Boote mit wenig Tiefgang, damit man die oft seichten Flüsse dort auch im Sommer noch befahren kann.
Besonders mit einem vollbeladenen Boor ist Staken gar nicht so schwer, weil das Boot sich dann recht stabil anfühlt, jedenfalls fahren bei unserer jährlichen Maine-Excursion alle ab der River-Section die rapids im Stehen, entweder mit einer ca 3m langen Stange oder einem körperlangen Guide-Paddel.
Dabei werden erstaunliche Geschwindigkeiten und eine gute Bootskontrolle erreicht, man kann z.B.mitten im Stromzug einfach anhalten und stehen bleiben oder auch stromaufwärts fahren, wenn man mal den richtigen Kanal verpaßt hat. In Deutschland wäre der Regen im Sommer sicher ein ideales Stak-Gewässer, auch die Lahn zwischen Marburg und Gießen und der Oberlauf der Eder sind gute Möglichkeiten, mit dem Staken Erfahrungen zu sammeln.
In dem Buch "Beyond the Paddle" von den Connovers wird Staken (in englischer Sprache) ausgezeichnet beschrieben, auch Winterpaddeln und die Auseinandersetzung mit Eis sowie wichtige Aspekte des Treidelns werden dort erschöpfend behandelt. Amazon macht´s möglich.
Jörg Wagner


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13.06.2006 12:31
#5 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo,
zum Staken (engl. poling) gibt es diverse Literatur. Soweit ich weiß nur auf englisch. Sehr intensiv beschäftigt sich das Ehepaar Conover in dem Werk "beyond the paddle" mit der Thematik. Findest Du glaube ich auch hier auf der Seite in irgendeinem Literatur-Tipp. Ich habe ein Exemplar vor ein paar Jahre bei Wavecrest (http://www.canoes.de) erstanden.
Poling bedeutet allerdings Grundberührung und zwar absichtlich und intensiv und das ist, je nach Gewässer und Beschaffenheit des Flussgrundes, verdammt schlecht für das Ökosystem. Indem man im Flussgrund "rumrührt", zerstört man das sogenannte "Kiesellücken-System" und wirbelt Sediment auf. Microorganismen und diverse andere Kleinstlebewesen werden hierdurch stark beeinträchtigt (bzw. umgebracht!), was natürlich das gesamte Ökosystem negativ beeinflusst. Nicht zu Unrecht gehört das Vermeiden von Grundberührungen zu den "10 goldenen Regeln des Kanusports". Die genannten Beeinträchtigungen sind ja auch der GRund für die Einführung von Mindest-Pegeln an vielen Flüssen.
Wenn jemand sicher weiß, welcher Gewässergrund Staken ohne Naturzerstörung übersteht (Fels?) wäre ich dankbar für Hinweise, da mich das Thema ebenfalls sehr interessiert.
Gruß
Stephan


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13.06.2006 14:35
avatar  Jörg-Wagner ( gelöscht )
#6 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Jörg-Wagner ( gelöscht )

Hallo Stefan,
Deine Bedenken gelten wohl für alle Arten von Flußgründen außer gewachsenem Fels oder Beton.
Allerdings staken ja nicht gleich ganze Völkerstämme hier herum, sodaß Deine Bedenken vielleicht etwas tiefer gehängt werden könnten.
Jörg Wagner


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13.06.2006 14:36
avatar  Jörg-Wagner ( gelöscht )
#7 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Jörg-Wagner ( gelöscht )

Nachtrag :
ein bei Niedrigwasser inkompetent geführtes Paddel richtet hier wohl mehr Schaden an als ein präzis eingesetzter Staak.
Jörg


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13.06.2006 15:36 (zuletzt bearbeitet: 13.06.2006 15:36)
#8 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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also ich finde ja paddeln im Stehen stailischer und außerdem besser für die Würmchen


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Und alles was ist dauert drei Sekunden / Eine Sekunde für vorher, eine für nachher, eine für mittendrin / Für da wo der Gletscher kalbt, wo die Sekunden ins blaue Meer fliegen // Peter Licht, Sonnendeck
http://www.singletrailz.de


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15.06.2006 20:38 (zuletzt bearbeitet: 15.06.2006 20:40)
#9 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo Jörg!
Ich würde mich freuen, wenn Du ein Bild und Maße/Plan für ein Guide-Paddel posten würdest. Wie sieht der Griff aus?
Viele Grüße,
Martin

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17.06.2006 23:53
avatar  robbi ( gelöscht )
#10 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
ro
robbi ( gelöscht )

Hallo,

empfohlen sei auch noch das Buch "Pole, Paddle & Portage" von Bill Riviere.
Gibt es ev. noch antiquarisch von z.B. adebooks

Gruß

Robert


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01.08.2006 09:50
avatar  MeisterLampe ( gelöscht )
#11 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Me
MeisterLampe ( gelöscht )

Hallo Axel,
Nicht nur beim Flussaufwärts-Wandern ist ein Staken äußerst hilfreich – auch beim Flussabwärts-Wandern – manchmal – z.B. wenn ein Kies- oder SandFluss sein Wasser in einer unüberschaubaren Vielzahl von Armen verteilt und der Grundwasserkörper mehr und mehr des oberflächig abfliessenden Wassers aufnimmt. Dann wird die Reise zu einer Wanderung auf einen Horizont aus Kies oder Sand, eine Wand aus Pastelltönen oder Guachen, in der die Fahrrinne immer schwerer auszumachen und fast nur noch an der Farbe des Wassers zu erkennen ist. Wenn dann auch noch die Sonne gegenansteht ist der Blickwinkel beim Stehen von unschätzbarem Vorteil, will man seinen Weg durch diese Landschaft finden.
Die Kraftübertragung und das Lenken von den Füssen über Schulter und Arme bis in den Staken und den Flussgrund gehört mit zu dem Schönsten was eine Flusswanderung bieten kann, ruhig, gleichmäßig und doch ständige Aufmerksamkeit fordernd. Ich empfinde dies als kontemplativ und zeitmass-überwindend.
Als Staken wähle ich mir immer einen langen (eher 3,5 bis 4m), mehr oder weniger geraden Trieb eines Haselstrauches oder einer Weide (davon gibt es an solchen Flüssen genug und ausserdem treiben diese Baumarten unterhalb der Schnittstelle unbeeindruckt im nächsten Jahr mit mehreren neuen Trieben wieder aus). Die Dicke? Etwas mehr als Daumendick, muss halt noch stabil sein und nicht zu schwer, nachgiebig wie ein Bogen sind die frischen Hölzer allemal, macht aber nichts, kann man lernen mit umzugehen. Entrinden, aber nicht glatt schmirgeln gibt den besten Griff. Fürs Flussaufwärts wandern muss der Staken natürlich dicker und stabiler sein. Aber auch hier finde ich etwas elastisch besser, als steif und brüchig. Am Ende der Reise, beim letzten Lagerfeuer übergebe ich sie dem Fluss oder ich nehme sie als Andenken mit im Auto nach Hause.
Die Meinung, dass man beim Staken (großen) Schaden anrichtet, kann ich – als Bodenkundler und Flussmorphologe – nicht teilen. Es sind doch nur sehr kleine Aufwirbellungen (nicht zu vergleichen mit den gewaltigen, flächigen Umwälzungen bei Hochwasser in solchen Sand- und KiesFlüssen), an die das Makrozoobenthos (Kleintiere im Unterwasserboden) angepasst sind. Und in den anderen Flüssen, also den meisten Wander-Flüssen Europas, liegt sowieso am Grund ein schlammiges, sauerstoffarmes Feinsediment. Wenn dieses durch den Staken ein bischen aufgewühlt wird, kann das dem Boden nicht schaden. Natürlich gibt es Ausnahmen (Laichplätze von Kieslaichern wie Forellen und Äschen, wobei die eher in der Bergregion leben und wer stakt schon dort, aber natürlich überall dort, wo Unterwasserpflanzen beschädigt werden, aber auch dort gibt es genügend Flecken zwischen den Pflanzen).
Ich kann jedem geübten Canadierfahrer nur empfehlen, sich auch diese „Technik“, diesen Fahrstil anzueignen.
Vil Spaß
MeisterLampe


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02.08.2006 14:38
avatar  Michael Issel ( gelöscht )
#12 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Mi
Michael Issel ( gelöscht )

Hier 2 Bilder von Stakstangen die ich vor Jahren
aus England besorgt habe. Dort wird eifrig gestakt und es gibt
es auch Wettbewerbe mit Staken im Kanu.
Meine sind aus Fiberglas, 350 cm lang, 3 cm Durchmesser,
Federschnapper-Teilung, Gewicht 980 gr. mit Aluminiumabschluß.
Habe meistens eine beim Paddeln dabei (zum Staken üben und spielen) und
nutze sie auch oft als Stangen fürs Zelt, Tarp etc.


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22.08.2006 09:01
#13 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo,

ich nehme diesen Thread wieder auf weil ich mich - den guten Ratschlägen folgend - mit Literatur eingedeckt habe. Dabei wurde mir versehentlich Bill Rivieres "Pole, Paddle & Portage" von 1969 zweimal zugesandt. Der amerikanische Händler will das 1,70$-Buch nicht zurückhaben, da für Porto und Versand ja nochmal etwa 10$ dazukamen. Brauchts jemand von Euch? Schreibt mir ne Mail, ich schicke es als Büchersendung.

Schöne Grüße Axel
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22.08.2006 13:57
#14 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Okay, das ging flott. Jetzt isses weg. Ole kriegts. Ich sollte einen Buchhandel aufmachen...
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06.10.2006 09:55
#15 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo,

im Rahmen meiner Bemühungen meine Praxis mit Literatur zu unterbauen habe ich verzweifelt nach dem viel gelobten Buch "Beyond the Paddle: A Canoeist's Guide to Expedition Skills - Polling, Lining, Portaging, and Maneuvering Through Ice" von Garrett Conover gesucht. Da gebrauchte Exemplare über 100 EUR kosten wollte ich es per Fernleihe über die deutschen Uni-Bibliotheken kriegen. Fehlanzeige. Das gibt es in keiner enst zu nehmenden Bibliothek in dieser Republik.
Hat jemand von Euch das Buch und kann er/sie es mir leihen? Kennt jemand jemanden, der es haben könnte? Schickt mir in dem Fall doch bitte eine Nachricht. Wenn sich da ein Kontakt vermitteln ließe wäre ich äußerst dankbar.

Schöne Grüße

Axel

PS: Poling macht Spaß. Ist ein bißchen wie Skate-Board-Fahren auf dem Wasser...
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09.10.2006 16:11
avatar  Ulrich ( gelöscht )
#16 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Ul
Ulrich ( gelöscht )

Hallo Axel,

schau mal bei abebooks. Da gibt es Exemplare ab ca. Euro 7.00 + Versand.
Ansonsten kenne ich jemanden, der das Buch hat ;-).

Gruß

Ulrich



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09.10.2006 17:52
#17 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo Ulrich,

ja super, ist ja erstaunlich. Ich dachte, ich hätte alles schon abgeklappert. Danke für den Tip!
Inzwischen schickt Paul mir schon ein Exemplar aus dem ich mir die eine oder andere Kopie machen werde bevor ich es ihm zurückschicke. Aber ich bin natürlich versucht mir dann doch ein eigenes Exemplar für den Nachttisch zuzulegen...

Schöne Grüße

Axel
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19.10.2006 16:35
avatar  digithali ( gelöscht )
#18 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
di
digithali ( gelöscht )

Wat macht die Stakerei - wir wollen Bilder sehen


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19.10.2006 17:49
#19 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo,

Bilder habe ich keine zu bieten - ich übe noch unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Und das ist auch gut so. Dienstag habe ich nämlich ein Bad genommen. Wie das kam habe ich bei den Kanadiern berichtet (http://www.myccr.com/SectionForums/viewtopic.php?t=18757) weil Kanada so schön weit weg ist. Naja, so kommt es eben doch auch in diesem Kreisen raus. Ist aber auch zu peinlich.

Heute habe ich nochmal das schöne warme Wetter genutzt und ein wenig geübt ohne dabei nass zu werden. Inzwischen bin ich von meinem wackeligen Solo-Kanadier auf den 18-Fuß Tourenkanadier umgestiegen. Ein ganz anderes Gefühl. Viel sicherer. Im Solo-Boot kommt man sich vor wie ein Skateboarder auf dem Wasser. Im Dickschiff wird das ganze zur Boxautofahrt. Man meint nix falsch machen zu können. Naja, bis man das dann doch macht.

Axel
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19.10.2006 18:48 (zuletzt bearbeitet: 19.10.2006 19:11)
#20 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Noch ein Nachtrag:

Recht beeindruckende Bilder vom Staken finden sich hier: http://outdoors.webshots.com/album/336914609ATsxnr
und hier: http://outdoors.webshots.com/album/550139372vGengO

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20.10.2006 15:52
#21 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
st

Hallo zusammen,
mein derzeitiges Ziel ist es, erst mal mit dem Stechpaddel richtig umgehen zu lernen. Deshalb hatte ich bisher das Stochern für mich noch nicht auf der Wunschliste.
Jetzt war ich in den Herbstferien aber bei ziemich niedrigem Wasserstand auf der Semois unterwegs und musste doch an Euch Stocherer denken.
Wann ist denn das erste Treffen der Stocherkahn-Piloten? Vielleicht komm ich ja doch mal vorbei und belege einen Grundkurs bei Euch?
es grüßt der
Bernd


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22.10.2006 12:16
#22 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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Hallo Bernd,

ich fürchte so viele "Stocherkahn-Piloten" kommen da gar nicht zusammen. Und dass wir wenigen Stackstangen-Balancierer ernsthaft vorzeigbare Fähigkeiten vermitteln können bezweifele ich auch. Ich für meinen Teil übe noch (und das nach meinem peinlichen Reinfall vom Dienstag mit einiger Demut...)
Aber vielleicht können ja einige beim nächsten Kanu-Treffen ihre Stocherstangen mitbringen und an einer seichten steinigen Stelle gemeinsame Versuche anstellen - zu einem regelrechten Poling-Contest, wie ihn die Kanadier offenbar betreiben oder die Amis in Maine, fühle ich mich jedenfalls noch nicht berufen.
Vielleicht kann Frank ja bei der Planung des nächsten Treffens diese etwas exotische Interessenslage berücksichtigen und einen Platz wählen, wo man sich durch seichtes Fließwasser kämpfen kann.

Schöne Grüße

Axel
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23.10.2006 15:58
#23 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Si

Hallo,
auf dem Kanu-Treffen in Holland (immer das Himmelfahrtswochenende) waren in den letzten Jahren immer ein paar englische Kanu-Lehrer, die auch den Umgang mit der Stakstange vermittelt haben (gehört in GB wohl immer mit zum Unterricht, die unterteilen da nicht so in erst Flach-, dann Fließ-, dann Wildwasser). So weit ich weiß, ist es noch nicht ganz sicher,ob das Treffen auch 2007 stattfindet, aber wenn, sind die Engländer sicher wieder mit dabei. Vielleicht wäre das ja für euch interessant...
Schönes Stochern wünscht Silke


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07.11.2006 12:09
#24 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
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noch eine Möglichkeit...:

http://images.boatertalk.com/gallery/mudpuppy/Who.jpg
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Und alles was ist dauert drei Sekunden / Eine Sekunde für vorher, eine für nachher, eine für mittendrin / Für da wo der Gletscher kalbt, wo die Sekunden ins blaue Meer fliegen // Peter Licht, Sonnendeck <br>


http://www.singletrailz.de


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14.11.2006 11:50
avatar  Nanuk ( gelöscht )
#25 RE: Stakstange - Stochern mit dem Kanadier?
Na
Nanuk ( gelöscht )

Lieber Bernd , im Ginsheimer Altrhein übe ich dann und wann, was mir Jörg in Maine auf dem Alagasch mal so "randlich" beibrachte. Perfide ist aber der nach faulen Eiern stinkende Schlammbes im flachen Altrheinwasser.Dieser stinkende inhomogene Brei saugt ganz gemein die Stagstange fest und dann ist man ein Opfer eines verwerflichen Überfalls von sonderbaren physikalischen Kräften,die einen über Bord ziehen.Falls wir zusammen in 2007 den Erfelder Altrhein fahren sollte mache ich Dir aber dieses unwürdige von Bord gehen nicht vor, da ich dann bar Deiner Gesellschaft + Anhang sein werde. Der Gestank ist fürchterlich, die Säuberung eckelhaft.
Gruß Franz


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