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Segel auf ALLY montieren?
Hallo Jürgen,
puh, schwer zu sagen…
Ich bin bisher nur leer gesegelt bei max. 4 Windstärken, max. 4 Stunden am Stück. Aber immer nur auf Binnengewässern.
Ich meine, bei dir rauszuhören, dass du auch auf der offenen Ostsee segelst.
Dafür würde ich die Konstruktion auf jeden Fall komplett aus Esche oder Hartholz ausführen.
Hatte ich auch noch vor aber bekanntlich ist ja nichts so beständig wie das Provisorium… ;-)
Wie viel Wind und Zuladung die Konstruktion dann verträgt, wäre auszuprobieren.
Grundsätzlich ist es aber so wie WenigPaddler oben schon geschrieben hat, man sollte von einem besegelten Canadier nicht zu viel verlangen.
Ronald, die Rohrclipse passen sehr gut, aber dem Festsitz habe ich auch nicht ganz getraut. Deshalb ist die Bodenplatte mit Spannriemen zusätzlich am Gestänge befestigt.
An der Ruderbefestigung muß man die Rohrclipse etwas kürzen so dass sie das Rohr nur noch zur Hälfte umschlingen. Ansonsten würden sie nicht über die PVC-Haut passen und sich tatsächlich durcharbeiten.
Aber gekürzt können die Clipse nur noch positionieren und nicht mehr vernünftig fixieren. Daher habe ich auf beiden Seiten eine Gurtbandabspannung bis zum Holzrahmen angebracht, die die Ruderbefestigung jetzt wieder fest fixiert.
docook, danke für die nette Einladung! Ich muß mal schauen, ob ich es terminlich hinbekomme. Wäre bestimmt sehr interessant!
Gruß, Markus


Hier habe ich mal Befestigungselemente gefunden, mit denen man gut was am Süllrand arretieren kann. Zumindest wenn der Gartenschlauch übergezogen ist, sieht es so aus, als wenn das Boot, speziell die Haut, schadfrei wegkommt. Dieses Teil war beim Blitzschutzmonteur erhältlich. Ally-üblich aus Aluminium (Schraube Edelstahl), 3 €/St.).
Ich wäre sehr an besseren Alternativen interessiert. Bitte genaue Produktnennungen.
Gruß Michael
#29 RE: Segel auf ALLY montieren?

Ich habe nun mittlererweile eine Mast- und Schwerthalterung für mein 16.5'-Ally-Tour gebaut, nichts besonders hübsches, aus Metall, überwiegend aus dem, was im Keller aufzufinden war. Foto habe ich im Moment nicht parat.
Aber nun knaupele ich noch immer am Steuerruder. Ich würde ja im Gegensatz zu Markus ein 'Wikingerruder' präferieren, einfach um weniger zusätzliches Gerödel an Bord meines (Reise-) Allys zu haben. Dafür habe ich ein einfaches Holzpaddel vorgesehen, welches ich ansonsten auch zum Paddeln benutze.
Aber wie kann ich dieses Paddel sicher und zerstörungsfrei befestigen? Drehbar, aber möglichst auch leicht arretierbar? Mit wenigen zusätzlichen Teilen? Hat jemand eine Idee?
Gruß Michael

Hallo,
es gibt gummierte Rohrschellen in versch. Größen mit einer angeschweisten Mutter M8 oder M10.
Wenn du die an das Paddel schraubst und in das Gewinde die entprechende Schraube dann mi einem Winkel mit Bohrung und Deinen Blitzableiterklemmen an die Seite schrauben. Müßte gehen.
Gruß
Rolf

Ja, an Blitzableiterklemmen und gummierte Rohrschelle habe ich auch schon gedacht. Dazwischen würde ich evtl. ein großes feststellbares Kugelgelenk packen wollen, ähnlich wie bei großen Stativen, aber natürlich viel billiger ;-)
Kennt jemand eine geeignete Bezugsquelle? Google hilft mir nicht weiter, weil sich alles um Kleingelenke dreht (Handyhalterungen etc.).
Bei der Variante mit der Seilbefestigung, Jürgen, kann ich mir noch nicht vorstellen, wie ich das am zarten Ally alles fest genug hinbekomme.
Gruß Michael
Andreas Schürmann
(
gelöscht
)
#33 RE: Segel auf ALLY montieren?

>>> Kugelgelenk
Wozu soviel Aufwand
Probiere mal die von Jürgen propagierte Lösung. Ein halber Meter festen 3-4mm Seil(mehrfach). Wenn es zum schnellen demontieren sein soll ein Karabiner o.ä. und ein stabiler Ring. (Karabiner direkt durch Seil verhedert sich immer, deshalb ein Ring, oder das Seil an der entscheidenden Stelle durch einen Schlauch ziehen.)
Am Paddel einen Stopperstek oder auch zwei, hat man die richtige Position, kann man mit Tape sichern.
Am Boot hab ich das bei mir einfach um die Sitzabhängung geschlagen.
Das geht 1A mit einer Hand zu fahren, man kann das Boot durch die Wende wriggen und hat auch sonst Möglichkeiten die über ein festes Ruder hinaus gehen.
Bodenkontakt ist kein Problem.
Wenn es unbedingt ein Kugelgelenk sein soll, schau mal auf dem Schrottplatz -> Vorderräder -> Lenkstangen
Gruß
Andreas

Hallo,
schau mal da: http://shop.ebay.ch/i.html?_nkw=m8+kugelgelenk
Gruß
Rolf

Die von dir verlinkten Kugelgelenke sind, zumindest die fixierbaren, viel zu schwach. Aber ich bin auch schon wieder ab von der Idee Kugelgelenk, weil ich im Moment denke, ich bekomme das Paddel mit Rohrschellen ziemlich gut geführt, sogar ganz hinten, fast wie ein richtiges Ruder.
Eure einfache Variante mit dem Seil würde ich auch gerne probieren, jedoch kann ich mir trotz eurer guten Beschreibungen das noch nicht so ganz vorstellen. Hat vielleicht jemand ein Bild davon?
Gruß Michael
#36 RE: Segel auf ALLY montieren?

Liebe Freunde des Canadiersegelns,
ich bin ja schon ein ganzes Weilchen (mit geringer Intensität) dabei, mein Ally Tour 16.5' segeltauglich zu machen. Ich habe mein altes RZ85-Segel montiert (siehe Bilder).
Gestern haben wir den zweiten Segeltest gemacht. Der Erste fand Ende Oktober letzten Jahres statt, allerdings bei sehr schwachem Wind und einer untauglichen Hecksteuerhalterung.
Gestern war sehr angenehmes Wetter, 24°C Luft, 21°C warmes Wasser, Wind aus SW 3 bft, also beste Bedingungen zum Segel testen.
Nun habe ich mal das Wkingerruder ausprobiert. Im Vergleich mit meiner untauglichen Konstruktion vorher am Heck war das besser. Allerdings war es dennoch ziemlich anstrengend, jederzeit die Kontrolle über das Steuer zu behalten. Ich habe heute noch Muskelkater im rechten Arm ;-)
Sehr erfreulich fand ich, das man tatsächlich gegen den Wind vorwärts kam. Echtes Kreuzen ist mir im RZ85 früher nie gelungen (allerdings hatte ich damals auch immer die Schwerter abgelehnt, die ich jetzt am Ally montiert habe).
Diesmal funktionierte das Kreuzen super, siehe Karte: https://drive.google.com/open?id=1fvFTij...bG_&usp=sharing
Natürlich war das viel langsamer als wenn wir geradlinig zum Zielpunkt am Westufer gepaddelt wären, aber als simples Spaßsegeln doch sehr schön.
Auf halbem Wind und Raumschotkursen beschleunigte das Böötchen bis auf 9 km/h. Ein paar Eindrücke hier im Filmchen. Das tiefe Sitzen im Boot ist sehr angenehm. Aber im Moment kann ich mir noch nicht vorstellen, dass ich die Segelausrüstung tatsächlich auf einer größeren Gepäcktour mitnehmen würde. Früher im RZ85 war das nie eine Problem ;-)
Natürlich ist die ganze Technik noch sehr provisorisch, so dass sich das Segel mit ein paar Detailverbesserungen schon viel bequemer handeln ließe.
Gruß Michael

@Michael,
gibt es evtl. noch mehr Bilder deiner Ally-Besegelung?
Ich würde gerne mehr Details sehen, um gegenzuchecken, ob ich auf dem richtigen Weg bin mit meinen Plänen.
Insbesonders interessieren mich die Beschläge am Süllrand (was, wo etc.).
Ebenso die Länge der Spieren, Segelfläche etc.
Hoffe auf Antwort.
Bin auch gern bereit meine derzeit nur theoretischen Pläne zu beschreiben.
#38 RE: Segel auf ALLY montieren?

Ja, hier. Die Bilder zeigen einerseits die funktionstüchtige Befestigung von Segelmast und Schwertern, andernseits die Hecksteuereinrichtung, welche sich beim ersten Test als untauglich herausgestellt hat. Mit ein paar Modifikationen lässt sich in der Art aber vielleicht doch ein Steuer befestigen.
Die Befestigungsteile am Süllrand sind wohl "Rinnenklemmen", ähnlich wie die hier. Meine Originalteile habe ich beim Blitzschutzfachmann aufgestöbert, aber noch nicht im Netz gefunden. Meine sind ohne Feder und aus Aluminium mit Edelstahlschraube.
Die Mastfußplatte passt hinten schön formschlüssig und wird durch die Spanngurte am nach vorne rutschen gehindert.
Das Segel selbst ist ein altes Pouch-Baumwoll-Segel für den RZ85 mit etwa 2 m², so wie hier dargestellt. Die Fock ist eine aus Bettlaken in den 70er Jahren selbstgenähte mit 1.5 m² Segelfläche.
Die Schwerter hängen deutlich tiefer bzw. an längeren Haltearmen als beim RZ85. Sie fangen bei etwa 6 km/h an zu 'singen'.
Die gesamte Segeleinrichtung wiegt mit Schwertern und Verpackungssäcken knapp 10 kg. Sicherlich könnte man bei Verwendung besserer Materialien und leichterer Bauweise 2/3 davon einsparen.
Gruß Michael
Masse in Gramm
1781 Mastfuß
1663 Masthalterung
663 2 Stahlstangen
448 4 Rinnenklemmen
738 1 Schwert
765 1 Schwert
187 blauer Sack
83 Wikingersteuerseil
200 3 Schraubenschlüssel
443 1 Fock
2772 1 Großsegel komplett in Hülle
1377 davon Segel
1237 davon Mast
9743 Summe Segeleinrichtung mit Schwertern

@Michael,
erstmal herzlichen Dank für die Bilder und den ausführlichen Kommentar.
Was mich noch interessiert sind die Durchmesser und Längen der Spieren und Mast und Material.
Fürs erste kann ich dir sagen, dass ich einen etwas anderen Ansatz habe. Lass mich noch ein wenig über deine Lösung nachdenken. Z.B. kann mensch dein Ruder "tauglich" machen oder ne andere Lösung nehmen. Es stecken gute Details in deiner Lösung, selbst wenn sie dir nicht gefällt bzw. als nicht tauglich erachtet wird.
Bitte erlaube mir noch 1-2 Tage, um deinen Ansatz zu kommentieren. Gleichzeitig beschreiben ich dann meinen.
Nochmals Danke.

@Michael und andere interessierte,
sorry, dass es etwas länger gedauert hat.
@Michael: was ich an deinen Konstruktion gut finde, ist dass du wenig Material verarbeitet hast.
Die Verklemmung mit dem Süllrand mitels Blitzschutzklemmen oden ähnlichem ist gut gelöst (habe ich hier lokal in Baumärkten aber noch nicht gefunden).
Dein Ruder am Heck bedarf nur ein oder zwei Klemmen mehr, um ein übliches Kick-up-Ruder zuverwenden.
Alternativ: ein verlängerter thwart, der ca. 20 cm nach aussen ragt. Daran dann ein Paddel befestigen (evtl beidseitig).
Die Kräfte vom Segel über Mast leitest du über mast-thward und bodenplatte/Mastfuss in das Boot ein. Mir schein dies zuviel an Scherkräften zu sein. Ich hab nichts gerechnet, aber viel Bauchgefühl und ein wenig Erfahrung mit Kräften. Es würde mich nicht wundern, wenn du Gefahr läufst, dein Gestänge zu verbeulen.
Aber:
(die folgende Kritik ist rein sachbezogen! vorherige auch.)
ich kann mir nicht vorstellen, das du mit deiner Anordnung (Mast-thward = leebord-thward) eine gewünschte luv-gierigkeit erreichst. IMHO muss dein leeboard achterlicher sein (egal welche Segel du oben hast).
Mein Ansatz ist folgender:
Alle Spieren etc. max 110 cm.
Ich befestige einen Rahmen von ca. 200 bis 250 cm Länge auf dem Süllrande. (Nicht wie markus zum klemmen des Süllranden, sonder oben drauf.) Die bretter sind 15 - 20 cm breit. Die Bootsbreite wird um ca. 10 cm verbreitert.
Dieser Rahmen soll alle Kräfte aufnehmen und gleichzeitig als Sitz dienen.
Der Rahmen hat 3 Querriegel: vorn, hinten und ca. Mitte.
Der Vordere Riegel hat an der Unterseite einen Mast-kasten. Dieser ist etwas kleiner als der zugehörige Querschnitt.
Dieser Ksten nimmt die Querkräfte auf.
Der Mast-kasten wird von außen/unten nach hinten/oben abgestützt. Dies nimmt die längskräfte auf.
Der mittlere Riegel trägt ein Leeboard (position nach Notwendigkeit). Unter Wasser: ca. 20cm * 100 cm mit Profil.
Soweit in Kürze.
Jeder Satz ist ausführlicher darstellbar.
#41 RE: Segel auf ALLY montieren?

Nur kurz geantwortet zu ein paar deiner Punkte (gleich geht es auf zum Tagliamento ):
- wenig Material ist mir wichtig, damit es während längerer Touren nicht stört und gut zu verpacken geht. Dein Rahmen, von der Größe so ähnlich wie der von Markus, würde deshalb für mich weniger geeignet sein.
- > Dieser Rahmen soll alle Kräfte aufnehmen und gleichzeitig als Sitz dienen.
Dass der Rahmen die Kräfte besser verteilt als meine kurze Konstruktion, ist sicher. Ihn als Sitz zu verwenden, finde ich mutig. Du meinst sicher als Gegengewicht bei starken seitlichen Winden. Ich persönlich fühle mich sicherer, wenn ich den Schwerpunkt tiefer lege und mich auf den Bootsboden setze (die Sitze sind dann runtergeklappt). Allerdings bin ich bisher (im Ally) auch nur bei schwachen Winden gesegelt (3 - 4 Bft). Im RZ85 lag ich auch öfter weit über den Süllrand. Das führte zwei mal zu einer sehr schnellen Kenterung, als in Böen jeweils der Mast brach.
- >Es würde mich nicht wundern, wenn du Gefahr läufst, dein Gestänge zu verbeulen.
Die Verankerung Bodenplatte/Mastfuss halte ich für absolut unkritisch. Beim, wie nennst du das: mast-thward, teile ich deine Bedenken. Allerdings sitzen die Klemmen jeweils relativ nahe am nächsten Spant, so dass es vielleicht doch funktioniert. Beim nächsten Konstruktionsversuch würde ich darauf achten, diese Klemmen noch näher an den jeweils nächsten Spant zu setzen.
- ausreichend luvgierig ist meine Konstruktion auf jeden Fall. Immer wenn ich das Steuer aus der Hand gelassen hatte drehte der Kahn schnell mit dem Bug in den Wind, egal ob mit oder ohne Fock.
- Alle Spieren etc. max 110 cm finde ich gut und würde ich auch gerne so haben. Meine 180 cm längste Packmaßlänge passt aber auch noch ganz gut in den Daihatsu Cuore (diagonal durch den Heckraum, was natürlich das Packen des übrigen Gepäcks beeinflusst).
Ich bin gespannt, wie das am Ende bei dir aussieht. Eine Ally-Segelregatta scheint in Kürze machbar
Gruß Michael
Eure Bemühungen sind spannend, ich verfolge eure Ideen mit großem Interesse und bin mir fast sicher, dass da was Taugliches bei rum kommt. Zu gerne würde ich mal ein paar Momente in Bewegung sehen.
Selbst habe ich noch keinen Ally und auch nur wenig Paddelerfahrung damit auch die Erfahrung mit den vielen verschiedenen Modellvarianten ist nicht einfach zu bekommen.
Was denkt ihr Beiden vom Gefühl oder auch vom Ausprobieren her, welcher Ally sich am besten fürs segeln eignet?
Was ist vom 16,5er diesbezüglich zu halten?
LG Jürgen

@Michael und all,
was ich vergessen hatte: der eine oder ander Spant wird durch Alu-Rohr, Dachlatte + C-Clip verstärkt, sowohl quer als auch senkrecht. Diese Verstärkungen können dauerhaft verbleiben und sind somit nur ein einmaliger Aufwand.
Sitzen auf dem Rahmen dürfte also weniger gewagt sein. Ich musste eine Lösung finden, bei der ich sitzen kann (kaputte Knie etc.). Schwerpunkt nach unten ist logisch, aber für mich nicht machbar. Es fehlt schlicht der Platz, noch nen Kran einzubauen, der mich wieder hochhievt. ;-)
Segel:
crab claw mit ca. 4-6 m^2. Ich segle binnen (leider). 1 Reff.
Mast ca. 2 m.
Spieren ca. 3 m.
Winkel zwischen Baum und Gaffel ca. 60° - 65°.
Sitze: ich hab die neuen. Beim segel werd ich die kaum einbauen (solo) bzw. einer vor Mast / Spant 3 (tandem).
Zweiter Ausbauschritt: outrigger.
Ich werde einen geteilten outrigger bauen, den ich je Hälfte beidseitig, oder gekoppelt einseitig fahren kann. Pläne ähnlich denen von Gary Dierking.
Jetzt erst mal Schluss (vorerst) mit dem Futter für euch.

@Jürgen et all,
dank fürs Interesse.
Ich selbst hab den 16.5, d.h. den mit den hochgezogenen Enden. Ich wollte ein Boot, das auch zu zweit mit Gepäck nutzbar ist, aber auch solo handelbar ist.
Du kennst: "Länge läuft", d.h. die längeren Ally´s sind sicher schneller. Auch die "flachen" Versionen, die etwas schlanker sind, dürften etwas schneller laufen, als die andere Bauform gleicher Länge.
Ich habe extra die hochgezogene Form gewählt: Spritzwasser.
Ich hoffe dieser Kommentar hilft.
Aber eine andere Frage an @Jürgen:
Ich habe im Hinterkopf, dass du ein rig von Solway-Dory hast. Würde es dir etwas ausmachen bei Gelegenheit die Maße der Spieren/Mast/Segelfläche (Durchmesser/Wandstärke) hier zu benennen. Ich habe auf der Seite von s.-d. nix gefunden.
Dank vorab.
#45 RE: Segel auf ALLY montieren?
Mast 30er die Bäume ca.20er und 15er Alurohr, alles ca.2m lang. FüR Binnen bei 16,5 mindestens ein m2 mehr und deutlich leichteres bzw. weicheres Tuch. Das von SD würde auch für die Gorch Fock reichen, steht wirklich nur mäßig auch bei 6-7Bf bleiben die Falten sichtbar.
Ich messe diese Woche genau und trage nach.
Es ist schwierig für mich ein zu schätzen, was geeigneter ist und mit den Kräften besser klar kommt, breitere oder schmalere Variante, vermute mal breiter.
Wie groß ist denn der Unterschied zwischen den schmalen und breiteren Versionen in der Seitenhöhe?
LG Jürgen


#48 RE: Segel auf ALLY montieren?
Erstmal ein großes Dankeschön an die vielen Ideen und Gedanken ,
die uns doch sehr geholfen haben.
Wir haben uns letztes Jahr ein paar Gedanken zum Thema
Ally besegeln gemacht und mal versucht sie zu verwirklichen .
Mit dem untem beschriebenem Boot waren wir schon bis Windstärke 4-5 draussen,
aber mit noch etwas mehr Segelerfahrung sind 1-2 Windstärken mehr durchaus
noch denkbar. Das Kreuzen klappt dank der 30 cm tiefen und 170 cm langen
Ausleger schon sehr gut . Aber das Holz für 215 cm und 50 cm ist schon da
und fast zusammengenäht =)
Und nun zum Spannenden :
- Das komplette Boot samt Ausleger ist leicht und schnell aufbaubar und zerlegbar und braucht mit der Segelanlage
und Ausleger dank der Ringmuttern nur 10 Minuten länger und passt
in meinen kleinen Peugot 206, allerdings passen nur noch 2 Personen rein. Wenn man gut packt
hat man alles für einen guten Urlaub mit Zelt und Zubehör (Fotos folgen) dabei. Der Sommer kann kommen =)
- 16,5 Ally
- Besegegelung von Klepper (ca. 5 m2) könnte bei wenig Wind gerne größer sein, vielleicht ein Genaker =)
Hauptsegel ist hinten über das zwei Rollen verbunden und kommt auf den hinteren Auslegerarm zu einer Curryklemme.
Das Vorsegel ist auch rechts und links mit Klemmen belegbar. Der Mast lässt sich super Dank neuem
Tau über die Ringmuttern an den Auslegern abspannen.
- Auslergerarme sind formverleimt zwecks der Optik und auch um sie tiefer ins Wasser zu bekommen,
beide Arme sind an den Seiten noch mit Sitz-Brettern verbunden, um bei etwas mehr Wind Druck aufzubringen,
geplant ist hier noch ein Trampolin aus Mesh einzuspannen, Ringmuttern kann man auf den Bildern schon erkennen.
Die Auslegerarme haben unter zwischen Boot noch zusätzlich etwas Gummi bekommen aufs Holz beklebt bekommen, weiterhin
benutzen wir aber auch den aufgeschnittenen Wasserschlauch, was ein super Tipp zum Schonen vom Boot ist.
- Zusätzlich haben wir rechts an den hinterenen Ausleger-Arm ein sehr stabile Motorhalterung angebracht, welche aus
30 Schichten Sperrholz in 3mm Stärke mit 3 cm Breite und 35 cm Länge angebracht wurde. Zur Sicherung kamen noch 3
dicke 12 cm lange Edelstahlschrauben von unten durch. Eletroaussenborder mit knapp 50lbs funktiert ziehmlich gut
und is bei aingeschlafenem Wind eine sehr nette Geschicht mit ner großen Batterrie
- Ausleger sind aus 3 mm Sperrholz und mit der Stitch&Glue-Technik in Form gebracht und dann mit Bauschaum ausgefüllt,
anschließend noch ein wenig Glasfaser und dann fleißig geharzt und geschliefen und geharzt und geschliefen.
- Die Steuer-Halterung ist auch formverleimt und wurde dann geteilt worden,um dann wieder mit einem dicken Schanier
verbunden zu werden, so dass man das Blatt auch mal hochziehen kann. Das Steuerblatt ist 1 cm dick und vorne
und hinten spitzzulaufend angeschliffen und gleitet förmlich durchs Wasser. Wir haben das Tau zum Steuern
durch die Ringmuttern gezogen, somit kann es wirklich in jeder Position des Botos steuern, klappt hervorragend.
- Zwei dicke Fender welche beim Anlegen super sind, können währrend der Fahrt einzelnd hochgezogen und mit einer
Klemme befestigt werden. Sie bringen auch noch zuätzlich Auftrieb, bremsen dann aber total ab. Bei den dolleren
Böen freut man sich doch mal drüber ;)
Ich sag nochmal Danke Danke für alle Tipps, Ideen & Anregungen und viel Spass und Geduld, denen die auch ein Ally
besegeln wollen.
p.s. : Ich würde mich gerne mal zum Kanusegeln 2015 einladen, wenn mir jemand sagen kann wie hier der Termin ist und wo
es statt findet =)


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