Paddelbau - Anfängerfragen

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20.04.2017 17:10
#101 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Hab grad ein Erlenpaddel gemacht mit 200g und noch paar andere Erlenpaddel mit 400+ g. Zu sehen und zu testen auf dem Kringelfieber.....
Eiche geht übrigens auch gut...

Gruß
Hans-Georg


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20.04.2017 21:47
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#102 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Zitat von Hans-Georg im Beitrag #101
Hab grad ein Erlenpaddel gemacht mit 200g und noch paar andere Erlenpaddel mit 400+ g. Zu sehen und zu testen auf dem Kringelfieber.....



Leider schaffe ich es nicht auf dieses Treffen - das 20 Deka Erlenpaddel hätte ich nur zu gerne begriffen. Darf ich wenigstens um ein Bild davon bitten?

Und ich frage mich, wo Du da Gewicht raus nimmst, ok, kann wohl nur am Schaft sein.

Erle - um die 500 Kilo/m³ vs. Rotzeder um die 350 Kilo/m³ - dennoch sind meine beiden Zedernpaddeln mit knapp über 30 Deka so gesehen Schwergewichte.

Absolut fasznierend.

Gruß aus dem Wein/4, André.


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20.04.2017 21:55
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#103 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Zitat von SeSe im Beitrag #100

habe das Blatt zum Ende hin auch wieder etwas stärker ausgebildet um eine weniger empfindliche Spitze / Abstosskante zu haben



Danke.

Und ja doch, richtig, Erle läßt sich schön bearbeiten. Birke wär mir zu schwer, zudem möglicher Weise nicht stabil genug wenn's gar dünn wird.

Erle und Esche sind hier teurer, dafür ist die Zeder deutlich günstiger. Ich gehe mal davon aus, dass Du nicht die Preise für einen ganzen Hub genannt hast.

Akazie? Hmmm - interessant!

Ich muß mal wieder auf meinen Holzplatz...

Gruß aus dem Wein/4, André.


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21.04.2017 07:59
#104 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Hallo André,

das 200g-Paddel ist natürlich ein Kinderpaddel, Foto kommt noch. Aber 390g in unseren Schaftlängen hab ich mit Erle auch schon hinbekommen, sowie 550g mit Eiche, 430g mit Kirsche. Letzteres ist mein Tourenpaddel und mir immer noch etwas zu steif....Geht allerdings immer nur im Einzelfall, wenn das Holz das hergibt.

Gruß
Hans-Georg


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21.04.2017 08:16
avatar  MrDick
#105 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Haha, Du Schelm!

Zitat
das 200g-Paddel ist natürlich ein Kinderpaddel,



Als wir die 200g gelesen hatten meine Tanja sofort: "Das ist bestimmt ein Kinderpaddel."

Manchmal extrem schnell im Geiste die Frau :-)

Wir freuen uns Euch bald wieder zu sehen. Liebe Grüße vom Bodensee!
Sebastian

--
Das erste deutsche Freestyle-Buch: http://www.freestylecanoeing.de
Canoes aus Naturfaserlaminaten und Canadierkurse am Bodensee: http://www.lakeconstance.de

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21.04.2017 18:34
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#106 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Zitat von Hans-Georg im Beitrag #104

...das 200g-Paddel ist natürlich ein Kinderpaddel...


Haben wir uns auch gedacht, spätestens, nachdem ich errechnet hatte was ein Erwachsenenpaddel in Zeder wiegen muß um die Relation der Raumgewichte zu erhalten. Das wären dann 140 Gramm gewesen - ein wenig sehr illusorisch.

Die 430 mit Kirsche klingen gut, mal sehen, wo ich mit den beiden aktuellen Kirsch/Linde Teilen lande.

Gruß aus dem Wein/4, André.


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22.04.2017 17:15 (zuletzt bearbeitet: 22.04.2017 17:56)
#107 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Wenn u.a. Gewichtsmäßig wirklich nichts weiter gehen sollte, könnte die Endstufe dann so ausschauen. (Sieb / Loch - Paddel)



Gruß Mike


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22.04.2017 22:10
avatar  HaraldG
#108 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
Ha

Welchen Sinn sollen die Löcher im Paddel haben? Um nennenswert Gewicht zu sparen sind sie zu klein, um das Paddel auf Tour zum Nudelabseihen verwenden zu können sind die Löcher zu groß.


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23.04.2017 11:05
#109 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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...hier steht etwas dazu XXL Holzcanadier


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24.04.2017 11:44
#110 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Hier das versprochene Foto: vlnr. Kinderpaddel Erle 230g, Paddel meiner Frau aus Kirsche/Ahorn 390g seit 2004 im ständigen Gebrauch,mein Paddel Kirsche/Ahorn 430g seit 2014 im Einsatz, Erle-Tourenpaddel 490g.....

Gruß
Hans-Georg


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24.04.2017 18:35
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#111 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Danke. Schöne Paddel, auch wertvoll die Angabe der Gewichte.

Gruß aus dem Wein/4, André.


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25.04.2017 10:07 (zuletzt bearbeitet: 25.04.2017 10:12)
avatar  Andreas Schürmann ( gelöscht )
#112 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
An
Andreas Schürmann ( gelöscht )

Die Konzentration auf den leicht messbaren Faktor Gewicht, führt in die falsche Richtung, denn dann wäre dies Paddel mit ca. 2 Gramm ideal.


Und dieses Canoe mit nur einem Gramm wäre noch besser.


Erstmal kommen doch jede Menge nicht gut messbare Faktoren.
Wenn nach diversen Versuchen Flex, Kantenform, Handling, Haltbarkeit, Strömungsverhalten, "Catch-Willigkeit", Schwerpunkt und und und
aus dem Blick und ins Gefühl übergegangen sind, dann kann man sich auf überflüssiges Gewicht konzentrieren.

Unser leichtestes Paddel, das aus einer fehlerhaften Bohle ist, ist auch fast das schlechteste.
Die Wurmlöcher ließen es mich für verschiedene experimentele Ideen missbrauchen.
Zum Beispiel habe ich mal scharfe Kanten mit unterschiedlich gewölbten Blattflächen gemischt - nicht zu empfehlen!

Der Weg zu guten Paddeln führt über das gute Paddeln, wer das selber nicht kann muss sich der Rückmeldung anderer versichern.

Ganz nebenbei sei noch erwähnt, dass das abbrechen eines Paddels auf Tour nicht so witzig ist - da liegt man verdammt schnell im Bach.

Nachtrag:
Paddel mit Löchern kenne ich vom Trainingsbecken. Boot wird festgebunden und dann wird mit Lochpaddeln das Wasser warm gemacht.
In meinen Augen das beste Verfahren um zu lernen wie man keinen Catch hinkriegt.


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25.04.2017 12:21
#113 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Hallo Andreas, genau aus dem Grund hab ich zu dem 390gPaddel dazugeschrieben, wie lange es schon im Einsatz ist: 12Jahre im Gebrauch. Stabilität und vor allem Funktionalität haben trotzdem immer den Vorrang. Nicht jedes Paddel kann so leicht werden.
Gruß
Hans-Georg


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25.04.2017 18:33
avatar  StefanO
#114 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Da ich ebenfalls dabei bin meine ersten Massivholzpaddel zu bauen, habe auch ich eine Anfängerfrage.

Welches Öl empfehlen die Profis zum Einlassen der Paddel?

Herzlichen Dank im vorhinein für eventuelle Antworten.

LG
Stefan


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25.04.2017 20:07 (zuletzt bearbeitet: 25.04.2017 20:10)
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#115 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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@ Andreas: Schon klar, dass alleine die Frage nach dem Gewicht kein Kriterium sein kann, mir hilft es beim Orientieren schon ganz gut. Genau so wie, dass erst im Wasser die Tauglichkeit verifiziert werden kann, da helfen mir Profitips direkt vor Ort im Test weiter.

Mit unseren Pizzaschaufeln hatten wir bislang auch das Auslangen gefunden, Anfänger eben...

@ Stefan: Betreffs Öl kannst Du auch in diesem Thread Einiges nachlesen - selber Einer verwende ich PurSolid von AURO, Nr. 123. Fünf Lagen haben sich als tauglich erwiesen, und wenn ich gerade ein Möbel in Arbeit habe wo 123 zum Einsatz kommt, wische ich mit dem Ausreibfetzen mal eben schnell auch über die Paddel drüber.

Gruß aus dem Wein/4, André.

P.S.: Da sind mir doch glatt ein paar Reste Linde in passender Länge für neue Tiefwasserpaddel übrig geblieben, so ein Zufall aber auch...


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25.04.2017 20:44
#116 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Hallo Stefan,

ich nehme nach wie vor Tungöl. Wenns zu lange mit dem Trocknen braucht, kann man auch nach 2X Tungöl/Terpentin-Mischung mit Danish-oil mehrere Male nachgehen..

Gruß
Hans-Georg


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25.04.2017 23:27
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#117 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Zitat von Hans-Georg im Beitrag #116
...Danish-oil...



Dieses? http://www.rustins.eu/Details.asp?ProductID=743


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26.04.2017 17:31
#118 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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genau das. Ist Tungöl mit Harzanteil.
Gruß
Hans-Georg


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26.04.2017 20:12 (zuletzt bearbeitet: 26.04.2017 20:13)
#119 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
ge

Hola,

..Danish-Oil..


Ein Öl mit 70% Lösemittelanteil ? Gibt es hier keine anderen alternativen? Was wurde vor 100 Jahren für den Zweck verwendet ?



Gruss Georg



|addpics|34p-1-20e4.png|/addpics|


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26.04.2017 21:13
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#120 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Hätte nicht gedacht, dass Danish Oil für Paddel tauglich ist, je nun.

Heikel in der Anwendung, macht pickige Finger, dunkelt ordentlich - und ich meine, dass das eine recht spröde und harte Oberfläche ergibt, das wohl nicht in diesem Anwendungsfall?

Interessant allemal.

Vor 100 Jahren war gerade mal ein großes Totmachen angesagt, ich glaube kaum, dass mensch sich seinerzeit Sorgen um Oberflächenveredelung im Möbelbau groß Gedanken gemacht hat...

...ansonst wär's Schellack, nicht so wirklich das Wahre für den Zweck.

Gruß aus dem Wein/4, André.


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04.05.2017 10:30 (zuletzt bearbeitet: 04.05.2017 11:15)
avatar  SeSe
#121 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
Se

Moin zusammen - hier ein Bild meiner bisherigen Paddel Bau Versuche
1 x Esche / 2 x Kirsche



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18.05.2017 21:38
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#122 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Nach der vernichtenden Kritik an meinen ersten Paddeln für's Grobe habe ich zwei Neue gebaut. Und heute ausgiebig getestet. Selbst uns, mit so wenig Erfahrung, ist der Unterschied deutlich aufgefallen. Die Paddel liegen gut in der Hand, das paddeln macht Freude. Dank stärker ausgearbeitetem Blattende erste Kontakte mit Fremdkörpern unbeschadet überstanden. Blätter Kirsche, Schäfte und Griffe Linde. Bißl Flex in Schaft und Blatt. Per Stück um die 65 Deka.

Zitat von Jörg Wagner im Beitrag #77
... daß der Flex sich nicht auf das Blatt beschränken sollte, meine Lieblingpaddel sind alle eher durtchgängig elastisch, und das macht auch Sinn.
Jörg Wagner


Hat mir keine Ruhe gelassen, also auch parallel zwei Neue für's tiefe Wasser gebaut. Blatt nicht so extrem dünn wie bei den beiden Zedernpaddeln, zum Blattende aber schon recht dünn. Flex über gut zwei Drittel des Blattes und im gesamten Schaft. Am Wasser selbst haben wir das dann nicht bemerkt, aber nach gut fünf Stunden paddeln gab's wenigstens keine schmerzenden Schultern. Linde massiv, per Stück um die 50 Deka.

Bedingungen waren zum Teil recht heftig - starker Wind und guter Wellengang. Mitunter mußten wir beide auf einer Seite paddeln um die Richtung halten zu können, und gegen den Wind hat's uns beim Ausfahren aus dem Wasser die Paddel förmlich weg gedrückt. Da wäre dann dieser Schlag wo das Paddel im Wasser bleibt angesagt gewesen, werden wir auch noch lernen.

Und, dass selbst zwei kleine Packsäcke im Canoe Gold wert sind, Stichwort Trimm. Schön langsam kapieren wir's, macht immer mehr Spaß.

Gruß aus dem Wein/4, André.


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20.05.2017 21:38
#123 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Nochmal zurück zu der Holzartendiskussion 2 Seite zurück:

Ich bin an Sipo oder Mahagoni gekommen. Was es genau ist, ist noch nicht ganz klar. Gibt es zu dem Holz schon Paddelbauerfahrungen? Lohnt sich ein Versuch?

Gruß, LL


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21.05.2017 16:35
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#124 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
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Zitat von Lasse Lachen im Beitrag #123
Sipo oder Mahagoni

Lohnt sich ein Versuch?


Läßt sich gut bearbeiten, neigt allerdings zum Reissen beim Bearbeiten. Für "Draussen" ist's auch gut geeignet, zwei meiner Fahrräder haben Mahagonigriffe, schon seit über 30 Jahren, sehen noch immer gut aus.

Eine Frage möchte ich auch noch nachschieben: Habe jetzt mal die Blattgrößen recht genau vermessen (also nicht nur Länge mal Breite, sondern mittels Raster auch die Rundungen berücksichtigen können).

Whitewater - 760 cm²

Beavertail - 608 cm²

Das sagt mir jetzt was genau?

Dank und Gruß aus dem Wein/4, André.


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21.05.2017 21:38
avatar  Andreas Schürmann ( gelöscht )
#125 RE: Paddelbau - Anfängerfragen
An
Andreas Schürmann ( gelöscht )

Mahagoni ist mehr als Oberbegriff zu verstehen, Größenordnung fast so wie Nadelholz.
Die Eigenschaften der Hölzer die mir schon als Mahagoni genannt wurden, waren doch sehr unterschiedlich.

Insbesondere bei Fenstern wurde eine zeitlang fast jedes braune Tropenholz als Mahagoni bezeichnet.
Einfach probieren ob es geht.
Falls du schleifst, würde ich dringend zu einem vernünftigen Atemschutz raten, einige Hölzer die als Mahagoni laufen verursachen echt gefährlichen Staub. Es gibt sogar Leute die zum tragen von Staubschutzanzügen beim schleifen raten.


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