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Österreichisches Feldtarnzelt
Hallo zusammen und an diejenigen, die sich mit Zelten auskennen,
kennt jemand das österreichische Feldtarnzelt und kann Erfahrungen damit mitteilen? Hier kann man es sehen:
http://www.raeer.com/shopexd.asp?id=30952
Habe grad Bastelarbeiten beendet und ein paar maßstabgerechte Dreiecke ausgeschnitten und mit Klebeband rumprobiert, und das hat meinen Verdacht bestätigt: Vom Format der Dreiecksplanen her kann man das Zelt auch in 2 weiteren Varianten aufstellen:
Ursprünglich: Grundfläche Quadrat 2,70 mal 2,70 mit Diagonalen 3,81), Höhe 1,44
Variante 1: Grundfläche Raute mit Diagonalen 3,81 bzw 2,70, Höhe 1.90
nur etwas kleinere Fläche, die durch steilere Wände besser nutzbar ist, viel bessere Höhe
2 zusätzliche Planen ergeben einen genau passenden Zeltboden
Variante 2: die Hälfte der Variante 1: Grundfläche ein gleichschenkliges Dreieck 2,70 und Dreieckshöhe 1,90,
Zelthöhe 1,90
vierte Plane passt als Zeltboden
Die Frage ist nur, ob man die Randverbindungen der Planen in diesen anderen Konfigurationen zustande bringt, ob das mit nicht allzu großem Nähaufwand machbar ist, oder ob es gar nicht geht.
Eigentlich bin ich kein großer Anhänger von militärischem Zeugs, aber wenn es gut brauchbar ist... Nur ist mir die 1,44 Höhe der Ursprungsform eigentlich zu niedrig
Freue mich auf Antworten

Hallo Martin,
als einer, der gezwungenermaßen vor einigen Dekaden einige Nächte in einem solchen Notbehelf zugebracht hat kann ich dir nur abraten. Als Härtetest mal ganz lustig, aber so für richtig, brrrr...
Lg Heinz
#3 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

Hallo Martin, das erinnert sehr an das polnische Armeezelt, an dem sich wohl schon einige versucht haben. Einen interessanten Ansatz kann man hier nachlesen:
http://www.outdoorseiten.net/forum/showt...sches-Armeezelt
Viele Grüße, Fritz
#4 RE: Österreichisches Feldtarnzelt
Hallo zusammen,
Hallo Heinz, es fällt mir wie Schuppen von den Augen: Hier gibt es ja ganz viele Mitpaddelfreunde aus Österreich, die das Zelt bestimmt kennen. Was für ein Zelt benutzt Du denn, und was ist daran besser oder schlechter als an dem Tarnzelt?
Hallo Fritz und Leichtgewicht: Erhöhung durch einen senkrechten Erdstreifen ist mir auch schon durch den Kopf gegangen. Aber 270 mal 270 cm ist ja schon recht groß für mich allein mit kleinem Hund. Drum denk ich mir: Wenn ich mit einer anderen Aufbauform bei vertretbar kleinerer Grundfläche mehr Höhe erreiche ist es auch gut.
spritzige Grüße (Paddelstütze genannt)
............................................Martin
Paddeln? Ja, bitte
#5 RE: Österreichisches Feldtarnzelt
nochmal die Bilder erklärt:
Rechtes Bild, linke Seite: Originalform. 4 Zeltbahnen bilden als Grundfläche ein Quadrat 270 mal 270 cm, Diagonale 380 cm. Zelthöhe 144 cm, Zeltwände ziemlich flach-schräg
Rechtes Bild, rechte Seite: Variante 1: 4 Zeltbahnen bilden als Grundfläche eine Raute mit einer Diagonalen 380 cm (wie das Quadrat) und der anderen Diagonalen 270 cm. Die wesentlich steileren Zeltbahnen beengen den Platz weniger und die Zelthöhe beträgt 190 cm.
Wenn ich von diesem Rautenzelt die (im Bild) rechte Hälfte weglasse, wird Variante 2 draus: linkes Bild, linke Seite. Die fehlende senkrechte Seitenwand wie auch die Grundfläche ist je ein Dreieck genau in Planengröße, Seitenlängen 270/230/230 cm. Zelthöhe 190 cm.
Noch ne Variante (und die klappt auf jeden Fall): von den ursprünglich 4 Planen eine weglassen und die übrigen drei im Dreieck verbinden. Dabei reckt sich die Zeltspitze auf eine Höhe von immerhin 170 cm, Grundfläche ein gleichseitiges Dreieck 270/270/270 cm.
Gibt es denn bei dem österreichischen Zelt Hinweise auf Brandgefahr?
Andreas Schürmann
(
gelöscht
)
#6 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

Moin Martin
Interessantes Thema, da gibt es ja auch noch dies schwedische Pyramiden Zelt. Gleiche Form halber Preis.
Als nicht militärische Variante gibt es dann noch das Multiduk, da kann man aus 2 fünfeckigen Tarps ein Tipi knüpfen und dann noch einige Varianten.
Ich finde die Möglichkeit das Zelt halb offen zu lassen, ähnlich Campfiretents besonders spannend. Die Papier Schablonen vom Multiduk waren schon etwas auf dem Schreibtisch verkramt, aber unten kannst Du ein Bild sehen. Ich hab inzwischen mehr ans selber nähen gedacht. Mit verrottungsfestem Streifen unten und Dach-Tarp-Vergrößerung.
Ich würde gern im Liegen und Sitzen in die Ferne gucken können, aber nicht gleich bei jedem kleinen Schauer Angst haben, das meine Sachen nass werden.
Wenn Du Deine Lösung hast bitte posten.
Gruß
Andreas
"Wie wir die Welt wahrnehmen, hängt davon ab, wie wir uns in ihr bewegen." F. Schätzing
Hallo Andreas,
erstmal Dank für Deine Antwort. So ein bißchen ne militärische Farbe hat das Multiduk ja nun schon auch...
Leider gibt es dabei auch keine Größenangaben - aber was es für mich eh ausschließt ist das Material Polyester, weil ich schon auch an Feuer denke, wenn nicht drinnen, so doch davor. Mit umgerechnet 210 € ist es auch nicht grad ein Schnäppchen.
Das schwedische Zelt hab ich natürlich auch gesehen: Gleiche Grundfläche wie das österreichische, aber mit 135 cm Höhe noch niedriger (österr 144 cm). Ein Bericht von jemandem, der selbst eins hat, würde mich aber interessieren.
Komplett selbst nähen ist mir nicht nur zuviel Arbeit sondern auch zu teuer: wenn ich bei extremtextil Stoffpreise sehe, ca 8€/m², dann gibts das österreichische ja schon zum reinen Stoffpreis, das schwedische sogar für die Hälfte... Einen Streifen annähen/anknüpfen oder sonstwie modifizieren würde ich aber machen...
Nochmal Suche bzw Frage: Hat jemand selber Erfahrung mit dem österreichischen Feldtarnzelt und kann diese mitteilen?
#8 RE: Österreichisches Feldtarnzelt
#9 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

#11 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

#12 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

Was erwartest du denn von einem 60 Euro Bahnenzelt ohne Boden?
Die Dinger wurden über Jahrzehnte beim österr. Bundesheer genutzt und ebenso wie der gleichfärbige Flecktarnanzug deshalb ausgemustert, weil die Farben des Tarnmusters bei infraroter Bestrahlung (z.B. IR - Suchscheinwerfer von Panzern) hell leuchteten, nicht weil man darunter nicht schlafen kann.
Einer zivilen Nutzung sollte das aber nicht im Wege stehen.
Der Bequemlichkeits- bzw. Wohlfühlfaktor bei bodenlosen Zelten hält sich bei mir jedoch seit meiner Bundesheer Zeit sehr in Grenzen.

Hallo,
Mir gibt vor allem dieser Beitrag in "outdoorseiten.net" zu denken:
Zitat
Achtung! Ich muss hier eine Warnung herausgeben.
Trotz Baumwolle: Das Zelt ist sehr leicht entflammbar! Einem Freund ist auf einem Treffen das Zelt komplett abgebrannt, inklusive eines großen Teils seiner Ausrüstung. Dabei war das Zelt durch den Regen eigentlich benässt! Darauf folgene Test von weiteren Nutzern haben auch gezeigt, dass das Zeltmaterial leichter zu entflammen ist, als es für ein Feuerzelt gut tut.
Mit Gruß aus Unterfranken
Wolf
#14 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

#15 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

Hallo,
Fritz hat als 3. Beitrag den entsprechenden Link dazu eingestellt. Hab' mich eh' gewundert, warum diese Zelt noch zur Option steht. Ein Tarp ist meiner Meinung nach sowieso praktischer/leichter/einfacher oder nicht? Bestimmt etwas teuerer, aber dafür etwas weniger müllmäßig.
Gruß aus Unterfranken
Wolf

Zitat von saniwolf
Hallo,
Mir gibt vor allem dieser Beitrag in "outdoorseiten.net" zu denken:Zitat
Achtung! Ich muss hier eine Warnung herausgeben.
Trotz Baumwolle: Das Zelt ist sehr leicht entflammbar! Einem Freund ist auf einem Treffen das Zelt komplett abgebrannt, ....
Mit Gruß aus Unterfranken
Wolf
Geht es hier jetzt noch um das österr. Zelt des Threadstarters oder um das Polnische?
#17 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

Hi,
hat schon jemand das österreichische Zelt auf Feuerfestigkeit getestet?
Der Beitrag im Outdoorsteiten.net Forum beschreibt ja das polnische Zelt
und dessen Brandgefahr. polen war zu der Zeit, als diese Zeltplanen im Armeeeinsatz waren,
noch hinter dem eisenen Vorhang. Deshalb glaube ich nicht, dass die Zeltplanen von
Polen und Österreich die selben waren...
Das nur so nebenbei.
LG Günter
Edit: Ulme, du warst schneller
#18 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

Servus Günther!
Wenn ich bedenke wie damals im Semmeringgebiet die Kanonenöfen samt Rohren geglüht haben in den Zelten bei draußen minus 25 Grad. War auch das Material.
Ich war damals von der Milak aus begleitender Kraftfahrer für eine Jagdkampfwoche der Fähnriche.
Selten so viel Unfug erlebt in einer Woche.
Hallo zusammen,
genau, daß mit der Brandgefahr waar das polnische Zelt, was ich gar nicht haben wollte.
Das österreichische Tarnzelt nenn ich auch nicht Müll. Kein Boden? Ist mir schon klar.
Ich wollte nur gerne wissen, ob das Ding einigermaßen dicht ist und nicht feuergefährlich.
Ich wollte halt nur nach persönlichen Erfahrungen fragen, wenn die hier niemand hat, dann werde ich es einfach selber ausprobieren und meine Erfahrungen hier mitteilen.

Zitat von Mxrtyn
Hallo zusammen,
...
Ich wollte halt nur nach persönlichen Erfahrungen fragen, wenn die hier niemand hat...
Natürlich habe hier Leute Erfahrung mit dem Zelt, bzw. mit Zelten aus dem Material.
Ist das nicht rausgekommen?
Was willst du hören?
Ja, das Material ist "dicht". So dicht wie so ein Baumwollgewebe halt sein kann ohne Kunstfaseranteil und ohne Innenzelt.
Wenn du dich nach ein paar Stunden Dauerregen an die Bahn lehnst, wirst du nass.
Das wirst aber auch im Tentipi ohne Innenzelt.
Wenn du dich von der Zeltbahn fern hältst, für einen Burggraben rund ums Zelt sorgst, und dich selber auf halbwegs dicke Matten legst wird es dich trocken halten.
#21 RE: Österreichisches Feldtarnzelt

""n Baumwollgewebe halt sein kann ohne Kunstfaseranteil und ohne Innenzelt.
Wenn du dich nach ein paar Stunden Dauerregen an die Bahn lehnst, wirst du nass.
Das wirst aber auch im Tentipi ohne Innenzelt."""
nur mal zur Info Tentipi hat ein Baumwoll/Polyester Mischgewebe - Cotpolmex P z.B
beim Safir,
nicht vergleichbar mit den reinen Baumwollgeweben, wo obengenanntes sehr schnell
eintritt. Beim Tentipi Safir ist mir das noch nicht vorgekommen.
Gruß aus der Nordheide
Albert

Zitat von absolut canoe
""n Baumwollgewebe halt sein kann ohne Kunstfaseranteil und ohne Innenzelt.
Wenn du dich nach ein paar Stunden Dauerregen an die Bahn lehnst, wirst du nass.
Das wirst aber auch im Tentipi ohne Innenzelt."""
nur mal zur Info Tentipi hat ein Baumwoll/Polyester Mischgewebe - Cotpolmex P z.B
beim Safir, nicht vergleichbar mit den reinen Baumwollgeweben, wo obengenanntes sehr schnell
eintritt. Beim Tentipi Safir ist mir das noch nicht vorgekommen.
Gruß aus der Nordheide
Albert
Deshalb schrieb ich OHNE KUNSTFASERANTEIL.
Zum Rest: soll ich mein Tentipi nun bei dir reklamieren?
Ich dachte es ist nur normal und logisch dass - lehnt man sich nach ein paar Stunden Regen an die Außenwand des Tentipi oder berührt man diese mit der nackten Haut - man nass ist.
Ich habe ja nicht gesagt dass ein Sprühnebel im Inneren auftritt.
Hallo Ulme und Albert,
vielen Dank für Eure Antworten, das hilt mir schon weiter.
Bleibt nur noch die Frage nach der Funkenbrandgefahr. Habt Ihr für mich diesbezüglich auch eine Einschätzung?
Hier einige Illustrationen zum östrerreichischen und zum schwedischen Armeezelt.
Das österreichische Zelt finde ich super. Sehr gute Qualität, deutlich bessere Höhe und auch größere Grundfläche als das schwedische Tarnzelt.
Dass der Boden fehlt, kann ja wohl kein Problem sein. Man legt einfach eine Plane drunter und fertig. Wenn man die Plane etwas größer nimmt als die Grundfläche ist, kann man sie an den Zeltwänden etwas hochziehen bzw. hochstehen lassen. Dann hat man auch Schutz vor Regenwasser am Boden und vor Zugluft. Wirkliche Nachteile gegenübger Kunststoffzelten sind nur das Gewicht und der fehlende Mückenschutz. Beim Kanufahren ist das Gewicht aber nicht so entscheidend. Und vor Mücken schützt auch eine Stelle mit etwas Wind.
Das österreichische Zelt kann man auch als Flachversion benutzen mit zwei Bahnen. Das dürfte aber eher etwas fürs Militär sein oder als Aufbauvariante bei starkem Wind.
Ich bin ein bekennender Fan dieser Baumwollzelte. Denn die Schlafqualität und die Belüftung sind einfach prima. Außerdem dämpft die Baumwolle auch den Schall besser. Das Zelt raschelt nicht so bei Wind wie ein Kunststoffzelt, und auch die Außengeräusche sind etwas gedämpfter, was durchaus zum Wohlfühlen beiträgt. Freilich braucht man etwas Übung im Umgang damit.
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