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Historische Canadier
17.10.2006 10:20 (zuletzt bearbeitet: 17.10.2006 10:21)
ThomasP
(
gelöscht
)
#1 Historische Canadier

Th
ThomasP
(
gelöscht
)
Details
Hallo Leute,
ich möchte hier einen Thread über historische Canadier starten, in dem ich alle, die etwas darüber wissen, oder einen besitzen, dazu einladen möchte, hier ihr Wissen darüber mit anderen zu teilen. Hersteller, Typen, Bauweisen, Zubehör und nicht zuletzt alte Prospekte, Unterlagen und vor allem Fotos wären prima. Ich bitte um rege Teilnahme.
Ich mache mal den Anfang und stelle hier mal mein gutes Stück vor.
Es ist ein Mahagoni Canadier in geklinkerter Bauform, Länge 5,50m, Breite stolze 1,10m. Er hat sehr ruhige Laufeigenschaften und ist ideal als Wandercanadier . Leider weiß ich nicht viel über seine Geschichte. Mir wurde beim Kauf gesagt, er stamme wohl aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Der Hersteller ist mir auch nicht bekannt, vielleicht Nixe, Berlin...?
Jedenfalls ist er ein Schmuckstück, das viel Pflege bedarf und auf das ich ganz besonders stolz bin...
Hier ein Paar Bilder:
ich möchte hier einen Thread über historische Canadier starten, in dem ich alle, die etwas darüber wissen, oder einen besitzen, dazu einladen möchte, hier ihr Wissen darüber mit anderen zu teilen. Hersteller, Typen, Bauweisen, Zubehör und nicht zuletzt alte Prospekte, Unterlagen und vor allem Fotos wären prima. Ich bitte um rege Teilnahme.
Ich mache mal den Anfang und stelle hier mal mein gutes Stück vor.
Es ist ein Mahagoni Canadier in geklinkerter Bauform, Länge 5,50m, Breite stolze 1,10m. Er hat sehr ruhige Laufeigenschaften und ist ideal als Wandercanadier . Leider weiß ich nicht viel über seine Geschichte. Mir wurde beim Kauf gesagt, er stamme wohl aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Der Hersteller ist mir auch nicht bekannt, vielleicht Nixe, Berlin...?
Jedenfalls ist er ein Schmuckstück, das viel Pflege bedarf und auf das ich ganz besonders stolz bin...
Hier ein Paar Bilder:

Hallo - leider kann ich auch nicht wirklich Erhellendes beitragen. Vermutlich hast Du bei NIXE (Adresse: Königstr. 4B, 14109 Berlin, Telefon: 030 8053145) selbst schon nachgefragt ob es dort vielleicht sowas wie ein Archiv gibt.
In Berlin wimmelt es ja von solchen Oldies die ja wenig mit den heute gefahrenen (Sport-)Canadieren zu tun haben, sondern doch eher "die Yacht des kleinen Mannes" waren. Oft mit Backskisten, Schränkchen - eben gemütlich für das Picknick auf dem Wasser. Nicht gerade wendig was auch nicht not tat, denn es ging damit ja nicht auf Kleinflüsse, sondern auf unsere Kanäle und Seen (oft/meist mit drei Kielen für ruhigen Geradeauslauf ausgestattet). Und wer es sich leisten konnte hing irgendwann auch einen Motor dran.
In unserem Bootshaus (und verrottet auch daneben) gibt es bestimmt 20 derartige Canadier. Manche liebevoll geplegt, aber viele leider total verludert und wohl jahrelang nicht angefaßt. Leider sind diese Canadier so schwer (damals fuhr man eben nur vom Bootshaus aus los - an ein Auto war ja nicht zu denken), daß sie normalerweise nicht leicht zu transportieren sind. Das Gefühl von "Weite und Abenteuer" vermitteln sie halt nicht und wahrscheinlich ist deshalb heute das Interesse daran so gering.
Für die Flucht aus der Alltagshektik aber können Sie doch sehr schön sein in ihrer altmodischen Ruhe.
Manchmal sehe ich einen am Schilf. Die Insassen lesend, strickend oder sogar am Notebook arbeitend.
Wenn ich meinen Prism weggepackt habe streiche ich etwas wehmütig über das Holz oder die gerissene Bespannung eines solchen Veteranen - aber leider ist so ein Boot auch für mich nichts. Gespannt auf Beiträge zu diesem Thema bin ich auf jeden Fall. Besonders wie solche Boote heute genutzt werden.
Horst
In Berlin wimmelt es ja von solchen Oldies die ja wenig mit den heute gefahrenen (Sport-)Canadieren zu tun haben, sondern doch eher "die Yacht des kleinen Mannes" waren. Oft mit Backskisten, Schränkchen - eben gemütlich für das Picknick auf dem Wasser. Nicht gerade wendig was auch nicht not tat, denn es ging damit ja nicht auf Kleinflüsse, sondern auf unsere Kanäle und Seen (oft/meist mit drei Kielen für ruhigen Geradeauslauf ausgestattet). Und wer es sich leisten konnte hing irgendwann auch einen Motor dran.
In unserem Bootshaus (und verrottet auch daneben) gibt es bestimmt 20 derartige Canadier. Manche liebevoll geplegt, aber viele leider total verludert und wohl jahrelang nicht angefaßt. Leider sind diese Canadier so schwer (damals fuhr man eben nur vom Bootshaus aus los - an ein Auto war ja nicht zu denken), daß sie normalerweise nicht leicht zu transportieren sind. Das Gefühl von "Weite und Abenteuer" vermitteln sie halt nicht und wahrscheinlich ist deshalb heute das Interesse daran so gering.
Für die Flucht aus der Alltagshektik aber können Sie doch sehr schön sein in ihrer altmodischen Ruhe.
Manchmal sehe ich einen am Schilf. Die Insassen lesend, strickend oder sogar am Notebook arbeitend.
Wenn ich meinen Prism weggepackt habe streiche ich etwas wehmütig über das Holz oder die gerissene Bespannung eines solchen Veteranen - aber leider ist so ein Boot auch für mich nichts. Gespannt auf Beiträge zu diesem Thema bin ich auf jeden Fall. Besonders wie solche Boote heute genutzt werden.
Horst
ma
magmog
(
gelöscht
)
Details
guude Thomas,
ich habe einen canadier aus einheimischer produktion der 50-er jahre geschenkt bekommen. das teil ist aus cedro mit kupfernägeln und flitten in vollholz bauweise (klinker)gebaut. die länge beträgt knapp 5.000mm, die breite 950mm. am boden waren zwei der planken durchgefault, ich habe sie mit originalmaterial erneuert. zubehör ist auch vorhanden. das teil hat einen kiel, der innen und außen sichtbar ist und zwei zusätzliche leisten als nebenkiel. das teil ist zwar echt groß und unhandlich, aber trotzdem ohne weiteres von mir alleine tragbar. ich schätze das gewicht auf 35-40 kg. das typenschild ist leider nicht mehr lesbar, aber es ist noch "am Main" zu erahnen. werde demnächst ein paar bilder einstellen.
mit gruß, justus.
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